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Wer zahlt die Dienstleistung?

Bisher gab es keine einheitliche Regelung für die Courtagezahlung. In Hamburg war es üblich, dass der Käufer die Kosten für eine professionelle Vermarktung trägt, obwohl sowohl Käufer, wie auch Verkäufer mit dem Immobilienmakler einen Vertrag geschlossen haben. Dieser Vertragsschluss erfolgte mit dem Verkäufer meist schriftlich in Papierform, mit dem Käufer meist durch konkludentes, also schlüssiges, Handeln, ohne dass ein Vertrag in Schriftform festgehalten werden musste. Im Dezember 2020 wird sich diese Regelung nun ändern. Der Makler schließt sowohl mit der Verkäuferpartei, wie auch mit der Käuferpartei einen schriftlichen Vertrag ab, bevor es zum Kaufabschluss kommt. Die Courtage wird sich ab diesem Zeitpunkt hälftig geteilt.

23. Dezember 2020. Die Courtage wird nun hälftig geteilt.

Aus nahe liegenden Gründen, gibt es seit geraumer Zeit bereits Zweifel an der bisher gängigen Methodik, ist es doch nicht gänzlich nachvollziehbar, warum zwei Parteien eine Dienstleistung bestellen, aber nur eine augenscheinlich bezahlt. Darauf basierend ist bereits ein Gesetzentwurf abgestimmt und tritt im Dezember 2020 in Kraft. Die neue Regelung sieht vor, dass sich Verkäufer und Käufer die Kosten teilen sollen, wobei der Käufer in keinem Fall mehr als 50 % der Courtageleistung zu tragen hat. Auch wird der Käufer in Zukunft seine Courtagerechnung erst begleichen müssen, wenn der Verkäufer nachweislich seinen Teil gezahlt hat. Wir stehen dieser Neuregelung äußert positiv gegenüber, sehen durchaus Vorteile darin und erörtern mit Ihnen gerne verschiedene Varianten.